Grußworte Schirmherren

Ulla Schmidt - Abgeordnete für Aachen, Bundesministerin a.D
Ordentliches Mitglied im Unterausschuss "Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik"

Gerade in meiner neuen Funktion Ulla Schmidt als Obfrau der SPD im Unterausschuss für "Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik" freut es mich, gemeinsam mit dem Kamerunischen Botschafter, S.E. Herr Jean-Marc Mpay, die Schirmherrschaft für dieses außerordentliche und zukunftsweisende Projekt zu übernehmen. Ich hoffe, dass mit dem Bau der 1. Deutschen Schule in Kamerun Begeisterung geweckt wird für das moderne Deutschland und die damit verbundenen Werte wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz und gesellschaftliche Verantwortung. Kooperationsprojekte wie der Bau der ersten Deutschen Schule in Jaunde, Kamerun gibt es noch viel zu selten. Insbesondere der nachhaltige Umgang mit den erschöpflichen Ressourcen und die ökologische Ausrichtung des Projekts sind beispielhaft.

Es gilt, intelligente und kreative Konzepte im Bereich der Bauplanung und Baurealisierung in einer tropischen Region Afrikas zu testen und weiterzuentwickeln. Hier besteht die Möglichkeit, die Zukunft mitzugestalten und die gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen, die auch Deutschland als führende Industrienation, insbesondere gegenüber dem afrikanischen Kontinent, besitzt.

Die Entwicklung Afrikas über Chancengleichheit und Teilhabe für alle zu fördern, geht nur über nachhaltige Investitionen in Bildung. Die nötige Infrastruktur soll das Projekt schaffen. Der Wissensdurst und die Neugierde ist vorhanden; hoffen wir, dass mit dem Bau der nötigen Infrastruktur dieser Durst ein wenig gestillt werden kann und dass Afrika in Zukunft als eigenständiger und selbstbewusster Partner an unserer Seite steht. Ich hoffe, dieses Projekt ist nur der Beginn und liefert nachhaltige Impulse für die deutsch-afrikanische Kooperation. Getreu dem entwicklungspolitischen Motto der SPD: Globalsierung sozial gerecht gestalten!

S.E. Jean-Marc Mpay - Kamerunischer Botschafter in Berlin

"Das Projekt "Deutsche Schule Jean-Marc MpayJaunde" besitzt ein enormes Potenzial und die Möglichkeit, die wirtschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit zwischen Kamerun und Deutschland nachhaltig fördern zu können. Hier geht es um eine Wiederbelebung der deutsch-kamerunischen Wirtschaftsbeziehungen auf Basis eines vielfältigen Wissensaustauschs zwischen der Wirtschaft und vielen gesellschaftlichen Gruppen in Deutschland und Kamerun, die man weiter ausbauen kann und sollte. In Kamerun gibt es ein deutlich großes Interesse nicht nur an Wirtschaftsbeziehungen mit der Bundesrepublik Deutschland, sondern auch an einem kulturellen und gesellschaftlichen Austausch.

Die Projektinitiative DSJ und die Ausrichtung des bundesweiten Architekturwettbewerbs können einen wertvollen Beitrag zu dieser Entwicklung beitragen und ich sichere diesem Projekt meine volle ideelle Unterstützung zu. Mit diesem Leuchtturm-Projekt werden konkrete Ansätze zur Förderung einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung zwischen Kamerun und Deutschland auf den Punkt gebracht ohne in theoretischen Modellen zu erstarren. Hier beweist die kamerunische Diaspora in Deutschland, eine der aktivsten in Europa, dass sie mit Engagement und Praktikabilität nachhaltige Entwicklungen im Heimatland einleiten will und kann".